Endlich schaffe ich es euch in meinem Blog von meinem Halloween zu berichten. Am Samstag ging es nun nach Wrigleyville auf die Clark Street um dort Halloween zu feiern. Da die Bahnen hier nur alle zwei Stunden fahren, machte ich mich mit einer anderen Praktikantin bereits gegen halb Sieben auf den Weg.In einer der Bars haben wir dann noch etwas gegessen und gewartet bis die anderen auftauchten. Wir bestellten einen riesen Teller Nachos, was hier in den meisten Bars kaum möglich ist zu zweit zu bewältigen. Schon hier haben wir die ersten sehr lustigen Kostüme gesehen.

Neben Captain Jack Sparrow, gab einen lustigen Pinguin und diverse Waldos aus den ‘
Where Is Waldo?’ Kinderbüchern. Ich wollte mich nicht unnötig mit teuren Verkleidungen eindecken und so habe ich meinen Anzug rausgeholt und habe die billige Variante gewählt. Nach dem Kauf einer dämlich aussehenden Brille, war mein Kostüm perfekt. Als Clark Kent, denn ein Superman-Shirt besitze ich natürlich auch, dachte ich schon außergewöhnlich zu sein. Ich war NICHT Superman – nur um das nochmal zu erwähnen.Hier bin ich übrigens rechts zu sehen. An dem selben Abend, habe ich jedoch noch drei andere Clarks gesehen, die mich alle freudig empfingen und in ihre Mitte aufnahmen. Bilder davon gibt’s natürlich bei den Bildern.
Clark Street an Halloween ist ein wenig vergleichbar mit der Reeperbahn in Hamburg. Links und rechts sind Bars und Diskotheken, viele Menschen laufen umher und man sieht oft sehr merkwürdige Gestalten. Ich muss aber leider sagen, dass es zumindest zu Halloween in Chicago ein wenig verrückter ist. Ich habe noch nie so viele Menschen in ihrer Unterwäsche gesehen. Obwohl es relativ kalt war hatten viele der Damen sehr kurze Röcke an. Es schien sogar so, dass das Kostüm vieler nur aus kurzen Röcken und hohen Schuhen bestand. Auch vier 90er-Jahre Wrestler, die nur ihre Shorts anhatten konnte ich erspähen. Aus meiner Kindheit erinnere ich mich noch an Tatanka und Hacksaw und die Jungs sahen diesen extrem ähnlich. Weitere Highlights waren Inspector Gadget und ein Duschvorhang, der sich ziemlich über sein viel zu großes Kostüm letztlich doch ärgerte.
Vor allem die Detail-Verliebtheit die viele der Kostüme hatten, haben mir ziemlich imponiert. Niemand war sich zu fein sich komplett lächerlich zu machen. Ich hatte auf jeden Fall eine Menge Spaß und sehr viele lustige Menschen gesehen…
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