2010 in review

The stats helper monkeys at WordPress.com mulled over how this blog did in 2010, and here’s a high level summary of its overall blog health:

Healthy blog!

The Blog-Health-o-Meter™ reads This blog is doing awesome!.

Crunchy numbers

Featured image

The Leaning Tower of Pisa has 296 steps to reach the top. This blog was viewed about 1,100 times in 2010. If those were steps, it would have climbed the Leaning Tower of Pisa 4 times

In 2010, there were 14 new posts, not bad for the first year! There were 103 pictures uploaded, taking up a total of 14mb. That’s about 2 pictures per week.

The busiest day of the year was September 14th with 55 views. The most popular post that day was Monday, Monday.

Where did they come from?

The top referring sites in 2010 were facebook.com and mail.yahoo.com.

Some visitors came searching, mostly for ahoeschele.wordpress.com and wordpress ahoeschele.

Attractions in 2010

These are the posts and pages that got the most views in 2010.

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Monday, Monday September 2010

2

“Go Long!” October 2010

3

Day 1 September 2010

4

Pictures August 2010

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Bye Bye Chicago, Hello Texas… November 2010

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Bye Bye Chicago, Hello Texas…

Tut mir leid, dass ich es bis jetzt noch nicht geschafft habe einen neuen Blogeintrag zu schreiben. Aber hiermit hole ich das natürlich nach. Die letzte Woche war irgendwie zu stressig und es ist einiges los gewesen, deswegen war irgendwie immer wenig Zeit.

Image025(1)Mein Praktikum bei Bosch ist nun auch zu Ende gegangen. Insgesamt hat es doch Spaß gemacht, obwohl ich ja nicht immer so glücklich mit der Arbeit war. Doch die Leute die ich kennengelernt habe, haben vieles wieder wettgemacht. Auch für meine Zukunft hat mir das Praktikum auf alle Fälle etwas gebracht. Schon alleine auf meinem Lebenslauf sieht ein Praktikum bei Bosch in den USA sicher nicht allzu schlecht aus. Aber auch im Bereich Marketing kenne ich mich nun ein wenig besser aus, von all den Excel-Formeln mal ganz abgesehen. Mein Chef Mike, sowie der Director der Accessories-Abteilung haben mir noch einmal für meine Arbeit gedankt und meinten beide falls ich mal Probleme hätte einen Job zu bekommen, wäre ich auf jeden Fall dort willkommen und sie würden mir gerne jederzeit eine Empfehlung schreiben. Die letzte Woche hatte ich noch vor so viel zu machen, aber irgendwie hab ich kaum was geschafft. Viel Zeit in Downtown-Chicago konnte ich leider auch nicht verbringen, aber ich habe ja doch schon viel gesehen, wie ihr ja bereits gelesen habt. Außerdem wird es sicher nicht mein letzte Reise nach Chicago gewesen sein. Ich finde immer noch, dass Chicago eine wunderschöne Stadt ist und kann allen nur empfehlen sich selber mal ein Bild davon zu machen. 

Image042(1)Nun bin ich bei Cassie  – eine Freundin, die ich nun schon fünf Jahre nicht mehr gesehen habe – in San Marcos, Texas. Hier ist es auch echt schön und noch so richtig warm. Gestern waren wir sogar im San Marcos River schwimmen! Im November! Ich kann es auch immer noch nicht glauben, dass es hier immer noch so um die 27 -28°C hat und man ohne Probleme im T-Shirt herumlaufen kann. Nächste Woche werde ich dann ja schon wieder in Deutschland sein, wo das höchstwahrscheinlich nicht mehr möglich ist. Ich weiß auch noch nicht was die nächsten Tage so bringen, aber ich lasse mich da einfach überraschen. Am Donnerstag ist ja auch Thanksgiving und ich bin bei Cassies Eltern eingeladen diesen Tag zu feiern. So richtig mit Truthahn und so. An mein letztes Thanksgiving in New Mexico kann ich mich gar nicht mehr richtig erinnern, aber ich bin ziemlich sicher, dass es dort keinen Truthahn gab. Hoffe euch allen geht es gut und bis bald…

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Sweet Home Chicago

Die letzte (Arbeits-)Woche ist angebrochen. Richtig gehört. Ich werde aber nächste Woche nochmal eine Feedback-Runde mit meinem Chef haben, der die letzten zwei Wochen leider abwesend war. Nach einer Woche Urlaub in Japan flog er noch am selben Tag an dem er zurückkam in die Schweiz auf einen Businesstrip. Da ich hier dann aleine zurückgelassen wurde, bin ich gerade noch dabei die letzten Verbesserungen an meinem Projekt zu machen, welches ich nächste Woche dann wohl vorstellen muss. Wir werden sehen.

Image123Am Wochenende hatte ich auch endlich Zeit mir mal ein wenig die wunderschöne Stadt anzuschauen. Ich hatte bestes Wetter, obwohl es relativ kalt war. Die Sonne schien und ich entschloss zum Navy Pier zu laufen um dort  eine “Architectural Cruise” auf dem Chicago River zu machen.  Chicago hat architektonisch sehr viel zu bieten und es war sehr interessant. Dazu gab es noch einige sehr lustige Geschichten des Guides, der seinen Job wirklich gut machte. Zum Beispiel wurde uns berichtet, dass der Chicago River früher hauptsächlich als Abwasserkanal benutzt wurde. Leider floss dieser in den Lake Michigan, welches das Trinkwasserreservoir Chicagos ist. Um die Wasserqualität zu verbessern, wurde die Abpumpstation dann einfach weiter in die Mitte des Sees verlegt, was natürlich nur kurzfristige Verbesserung brachte.

Image082Anstatt einfach aufzuhören Müll und Abwasser in den Fluss zu leiten, wurde ein Plan auserkoren die Fließrichtung des Flusses umzukehren. Der Chicago River fließt jetzt nämlich nach Süden in den Des Plaines River, der dann in den Mississippi mündet. Sollen sich doch die Leute in New Orleans um den Müll kümmern. Fand ich sehr interessant. Bilder von meiner architektonischen Reise könnt ihr hier bestaunen. Ein paar andere sind oben in der Kategorie “Pictures” zu finden.  Ich hoffe nächste Woche noch eine Bustour durch Downtown zu machen, damit ich sagen kann ich hätte fast alles in Chicago gesehen. Bis jetzt war ich nämlich noch nicht auf dem Sears (Willis) Tower.

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Halloweenie

Endlich schaffe ich es euch in meinem Blog von meinem Halloween zu berichten. Am Samstag ging es nun nach Wrigleyville auf die Clark Street um  dort Halloween zu feiern. Da die Bahnen hier nur alle zwei Stunden fahren, machte ich mich mit einer anderen Praktikantin bereits gegen halb Sieben auf den Weg.In einer der Bars haben wir dann noch etwas gegessen und gewartet bis die anderen auftauchten. Wir bestellten einen riesen Teller Nachos, was hier in den meisten Bars kaum möglich ist zu zweit zu bewältigen. Schon hier haben wir die ersten sehr lustigen Kostüme gesehen.
 
IMG_7584Neben Captain Jack Sparrow, gab einen lustigen Pinguin und diverse Waldos aus den ‘Where Is Waldo?’ Kinderbüchern. Ich wollte mich nicht unnötig mit teuren Verkleidungen eindecken und so habe ich meinen  Anzug rausgeholt und habe die billige Variante gewählt. Nach dem Kauf einer dämlich aussehenden Brille, war mein Kostüm perfekt. Als Clark Kent, denn ein Superman-Shirt besitze ich natürlich auch, dachte ich schon außergewöhnlich zu sein. Ich war NICHT Superman – nur um das nochmal zu erwähnen.Hier bin ich übrigens rechts zu sehen. An dem selben Abend, habe ich jedoch noch drei andere Clarks gesehen, die mich alle freudig empfingen und  in ihre Mitte aufnahmen. Bilder davon gibt’s natürlich bei den Bildern.
 

Image046Clark Street an Halloween ist ein wenig vergleichbar mit der Reeperbahn in Hamburg. Links und rechts sind Bars und Diskotheken, viele Menschen laufen umher und man sieht oft sehr merkwürdige Gestalten. Ich muss aber leider sagen, dass es zumindest zu Halloween in Chicago ein wenig verrückter ist. Ich habe noch nie so viele Menschen in ihrer Unterwäsche gesehen. Obwohl es relativ kalt war hatten viele der Damen sehr kurze Röcke an. Es schien sogar so, dass das Kostüm vieler nur aus kurzen Röcken und hohen Schuhen bestand. Auch vier 90er-Jahre Wrestler, die nur ihre Shorts anhatten konnte ich erspähen. Aus meiner Kindheit erinnere ich mich noch an Tatanka und Hacksaw und die Jungs sahen diesen extrem ähnlich. Weitere Highlights waren Inspector Gadget und ein Duschvorhang, der sich ziemlich über sein viel zu großes Kostüm letztlich doch ärgerte.

Vor allem die Detail-Verliebtheit die viele der Kostüme hatten, haben mir ziemlich imponiert. Niemand  war sich zu fein sich komplett lächerlich zu machen. Ich hatte auf jeden Fall eine Menge Spaß und sehr viele lustige Menschen gesehen…

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“Go Long!”

Gestern war mal wieder ein recht lustiger Tag. Angefangen hat das Ganze als ich Roger, den Chef meins Chefs, hörte wie er laut lachend aus seinem Büro kam. In der Hand hatte er einen Bosch-Football, ein Überbleibsel einer Marketingkampagne. Roger meinte dann zu fast allen Mitarbeitern die er sah: “Go Long!” Schon kurz darauf stand er auf dem Gang und feuerte den Football durch die Gegend.

Image022(1)Ich habe natürlich auch den ein oder anderen Ball fangen müssen. Erwähnte ich schon, dass das natürlich alles während der Arbeitszeit passierte? Auf meine Frage wo er den Football denn herhatte – ich hatte natürlich Lunte gerochen – meinte er dann wiederum nur “You want one?”. Somit nahm mich Sheryl mit in das Allerheiligste, den Merchandising-Raum. Hier durfte ich mir dann aus der Sammlung alles heraussuchen was mir gefalle. Sheryl wies mich dann noch auf ein paar Highlights hin. Auf der rechten Seite habe ich mal die Sachen fotografiert die ich dann mitnehmen durfte. Neben dem Football, noch zwei Hemden und zwei Outdoorjacken. Gerade richtig für den kommenden Winter, bzw für den Winter der schon hier ist.

Image041Abends ging es dann noch bowlen mit der Gang. War echt lustig mal wieder zu bowlen, obwohl ich nicht wirklich gut gespielt habe. 116 war glaub ich mein Highscore an diesem Abend. Ich war schon besser.

Am Wochenende ist übrigens Halloween und die Leute werden schon langsam verrückter. Schon seit einem Monat ist jeder Laden gefüllt mit Halloween-Süßigkeiten und Verkleidungen. Wir werden zu Julias Abschied Samstag auch nach Downtown fahren. Bin mal gespannt wer sich wie verkleidet. Heute war ich für den letzten Schliff in einem Halloweenladen. Der ist nur um diese Zeit überhaupt offen und ich hab sicher an die 20 Minuten in der Schlange gestanden. Ich werde euch über die Kostüme sicherlich noch informieren. So Long

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Yeah…I Don’t Like This Day!

Erzählte ich nicht gerade gestern erst, dass viele der amerikanischen Autofahrer wohl ihren Führerschein in der Lotterie gewonnen haben? Was ich selber hier schon gesehen habe, war ja schon über genug. Ich hätte jedoch nicht gedacht, dass ich das selber am eigenen Leib erfahren würde.

Image021Zumindest ist anscheinend Gaudi – der Gott der Ironie – ein aufmerksamer Leser meines Blogs. Denn es ist passiert, Freunde. Ich hatte einen Unfall! Genau, ihr lest richtig. Keine Panik, mir ist nichts passiert und Unfall ist auch vielleicht ein wenig weit gefasst. Jedenfalls ist jemand in mich reingefahren. das Resultat könnt ihr hier rechts sehen. Außer einem kleinen Schock hab ich aber glaub ich keine bleiben Schäden davongetragen. Mal abgesehen vom ständigen Kopfschütteln, weil ich es immer noch nicht glauben kann wie dumm manche Leute sind. Die Tür hat schon eine ganz schöne Beule, obwohl mein Gegenüber eigentlich keine Geschwindigkeit hatte.Ich werde versuchen hier den Tathergang zu schildern und überlasse es dem kriminalistischen Geschick meiner Leser sich ein Urteil darüber zu bilden.

Image022Ich fuhr also auf einer Hauptstraße und stand hinter einigen Autos in der Schlange um links abzubiegen. Hier ist das so geregelt, dass es eine eigene Spur für Linksabbieger gibt. Dort erscheint dann ein grüner Pfeil der angibt, dass die Gegenseite rot hat und es sicher ist abzubiegen. Somit bestand keine Gefahr und ich fuhr als letzter hinter den anderen Autos her um links abzubiegen -mein Pfeil war auf jeden Fall noch grün. Was aber ein Problem ist, ist dass es hier erlaubt ist rechts abzubiegen obwohl es noch rot ist. Das heißt, ein Van auf der anderen Seite fuhr einfach los ohne nachzusehen ob da vielleicht jemand ist und fuhr mir in die Seite.

Image023Der Fahrer – ein Pole, der kaum English sprach – gab natürlich zu Protokoll, dass er grün hatte, was wie gesagt unmöglich ist. Somit wäre es auch noch meine Schuld gewesen. Selbst wenn ich es irgendwie geschafft hätte bei rot über die Ampel zu kommen, hätte er mich ja aber sehen müssen. Jedenfalls hab ich keinen Strafzettel bekommen was heißt, dass ich keine Schuld habe. Er hätte sich sonst auch glaub ich aufgeregt, was er auch nicht tat. Bullshit! Das Auto wurde aber auch sofort von der Verleihfirma abgeholt und durch ein neues ersetzt. Das seht ihr hier rechts. Leider nicht soo schön wie das alte. Was mich tierisch nervt ist aber, dass ich mich jetzt wieder auf ein neues Auto einlassen muss. Ich liebe ja Autofahren. Hast du gehört Gaudi? Ich liebe es…

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Tis And Tat

Hier mal wieder ein weiterer Beitrag aus Chicago. Zur Zeit passiert nicht wirklich viel hier, also habe ich wenig zu berichten. Ich hab mittlerweile schon einen Monat rum. Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht. Viel zu tun gibt es in Schaumburg nun ja leider auch nicht. Hin und wieder geht’s in die Mall oder sonst irgendwo einkaufen und halt die sporadischen Ausflüge nach Downtown. Die meiste Zeit bin ich aber froh zu Hause zu sein und einfach auszuschlafen – was leider nicht so gut funktioniert – oder fernzusehen – was sehr gut funktioniert.

Image005Die Arbeit ist ein wenig spannender geworden. Zumindest langweile ich mich nicht mehr so sehr. Kann man auch nicht wenn man neben dem War Room haust. Zur Zeit ist viel Excel angesagt womit ich mich natürlich nur mäßig auskannte. Mittlerweile jongliere ich aber schon mit Pivottable und Vlookup-Formeln. (Kennt das jemand?) Natürlich mit freundlicher Unterstützung von Google und diversen Excel Hilfeseiten. Oder weiß jemand wie man sich automatisch das heutige Datum in Excel anzeigen lassen kann um dieses in einer Formel zu verwenden? Antworten bitte unten in die Comments. Smiley

Mittlerweile verstehe ich auch die amerikanischen Fahrer viel besser. Denn den schriftlichen Test macht man so lange bis man ihn bestanden hat. Somit fühle ich mich als eher mäßiger Fahrer hier sehr wohl und falle überhaupt nicht auf. Aber oft bin ich erstaunt, wenn ein Auto auf einer dreispurigen Straße von ganz recht nach ganz links durchzieht und dabei oft nicht mal blinkt. Mein sorgfältig gewählter Sicherheitsabstand wurde so schon oft zunichte gemacht, da sich in die Lücke dann plötzlich zwei Autos quetschen. Aber bisher stand ich erst einmal auf der Kreuzung als die anderen Autos schon losfuhren. Keine große Sache.

Mein Flug nach Austin, Texas Ende November ist auch schon gebucht. Sogar meine Gastmutter aus New Mexico hat sich durch eine ungewollte Spamattacke zufälligerweise wieder gemeldet und ich werde sie vielleicht auch besuchen fahren. Ist ja nur ein paar Stunden entfernt. Soweit von mir. Meine gesammelten Fotos können jetzt auch alle ohne Facebook Account ansehen. Einfach oben auf “Pictures” gehen oder hier klicken. Bald wieder mehr…

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Old McDonald Had A Farm…

Image204Lange Zeit ist hier nicht außergewöhnliches passiert, doch gestern war mal wieder ein ereignisreicher Tag. Mit ein paar Arbeitskollegen, oder eher Kolleginnen, ging es nach Homer Glen auf eine Farm. Was wir dort gemacht haben fragt ihr euch? Dort gab es ein großes corn maze, also ein Labyrinth im Maisfeld und diverse andere Aktivitäten. Kaufen konnte man dort natürlich Kürbisse, Halloween Sachen sowie Stroh in Ballen. Wirklich! Ausgelegt war das Ganze natürlich für Kinder, aber wir hatten auf jeden Fall unseren Spaß. Das Labyrinth war auch dann gar nicht so einfach.

Image194Wie das Ganze aussah, könnt ihr hier links sehen. Angefangen haben wir rechts wo der Pferdekopf ist. Es galt aber nicht nur dort wieder rauszukommen, sondern auch einen von sechs Checkpoints zu finden um sich dort eine Art Stempel abzuholen. Am Anfang denkt man sich, da man ja eine Karte dabei hat die das Bild oben zeigt, dass es relativ einfach ist sich zurechtzufinden. Passt man jedoch einmal nicht auf, hat man seine Abzweigung verpasst und weiß überhaupt nicht mehr wo man ist. Dann heißt es dann umdrehen und wieder was suchen was man auf der karte erkennen kann. Um das Ganze in wenig spannender zu gestalten, durfte jeder einmal die Gruppe anführen. Verlaufen haben wir uns trotzdem ein paar Mal, auch weil viele nicht auf den Wegen geblieben sind und sich quasi abgekürzt haben, was uns natürlich verwirrte.

Image196Im Streichelzoo gab es neben einigen Schafen und Ziegen auch Alpakas und sogar kleine Ferkel. Durch den Andrang waren viele Tiere aber eher scheu. Vielleicht lag das aber auch an mir. Ein Highlight des Tages war dann noch der “hayride” auf einem Anhänger und eine weitere Fahrt in einzelnen Wagen. Damit sind wir dann durch die Pampa und über die Felder geheizt. Wir sahen danach auch alle ein wenig dunkler aus, da es ganz schön staubte. Insgesamt ein schöner Tag den wir dann Downtown in einem Restaurant ausklingen ließen. Abschließend, bevor es mit der Metra wieder nach Hause  ging, haben wir auch noch einen Abstecher zum Navy Pier gemacht. Dort gab es ein großes Feuerwerk, das über 10 Minuten lang ging. Da sagt nochmal jemand Chicago wäre Pleite.

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Working On The Highway, Blasting Through The Bedrock

Image173Heute habe ich das erste Mal in meinem Leben – schätzungsweise auch das letzte Mal -  einen Presslufthammer benutzt. Eigentlich war es kein Presslufthammer, sondern der Bosch Brute 2. Der ist elektrisch. Keine Ahnung wie man ihn dann nennt. Jedenfalls wurde ich heute in die Geheimnisse des Hausbaus eingeweiht. Zumindest in die des amerikanischen Hausbaus und eigentlich war es auch er das Abreißen eines Hauses. Im eigenen National Training Center hat man mir alles beigebracht, was ich über “Concrete” – also Beton – wissen muss. Wie er hergestellt wird, wofür er benutzt wird, wo er (oder es) seine Schwachstellen/Stärken hat und natürlich wie man ihn am Besten zerstören kann. Muhahaha.

Image168Davor gab es aber erst mal 1 Stunde Unterricht. Da konnte man dann all das fragen was man schon immer nicht verstanden hat. Als nächstes kam die Einführung in die Boschprodukte. Die Bohrer und Sägen, Bohrköpfe und Sägeblätter, Dübel und Halterungen…you name it. Nach der Theorie kam dann endlich die Praxis. Rüber in den Proberaum und ran an die Bohrer. Dazu braucht man jedoch noch ein paar kleine Sicherheitsmaßnahmen. Erst mal eine Schutzbrille auf, Ohrenstöpsel rein und eine Atemschutzmaske angelegt damit uns nichts passiert. Angefangen haben wir mit kleinen Löchern die wir in Betonsteine bohren und eine Betonplatte die wir ansägen konnten. Zuerst hielt ich die ganze Sicherheitsvorkehrung für ein wenig übertrieben, bis unser Trainer dann den “Brute” rausgeholt hat. Damit flogen nämlich, im wahrsten Sinne des Wortes, die Fetzen.

Was am Ende von dem massiven Block Stahlbeton übrig blieb, sah aus wie ein Häufchen Elend. Selbst die Eisenstange konnten wir durchbohren – natürlich mit dem richtigen Werkzeug und unter Anleitung. Insgesamt habe ich viel gelernt und weiß jetzt welches Gerät ich benutzen muss, falls ich mal ein Haus zerstören möchte. Aber wer will das schon?NachherVorher

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Working Hard, or Hardly Working?

Ihr habt entschieden. Zumindest 5 von euch. 60%. Wahnsinn. Deswegen wird mein heutiger Post auch über meine Arbeitsstelle bzw. über meine Aufgaben dort gehen. Viel kann ich über die Projekte leider nicht berichten, denn ihr wisst ja, dass da alles noch Top Secret ist. Wenn davon die Konkurrenz  erführe… Ich will es mir gar nicht ausmalen.

Image085Also, ich arbeite bei Bosch Power Tools in der Abteilung Accessories/North America (PT-AC/NA). Umlaute kennt man leider nicht, obwohl es eine deutsche Firma ist. Jedoch schickt jeder Mitarbeiter am Ende einer Mail jedem seine Best regards/Mit freundlichen Grussen. Manchmal hab ich auch Umlaute und ein ß gesehen.

Jedenfalls, dort ist meine Arbeitsplatz inmitten einer ganzen Batterie an diesen Cubicles. Ich habe einen eigenen PC der Vista kompatibel ist, aber noch mit XP läuft und (gottseidank) auch noch das Office Paket von 2003. Dort sitze ich tagtäglich und recherchiere viel im Internet. man macht sich ja überhaupt keine Vorstellung wie viele Accessories es so gibt. Von Sägeblättern über Bohrköpfe und Schleifpapier.

Image089Damit  jedoch nicht genug. Neben Bosch gibt es nämlich auch noch die Marken Skil, Dremel, Roto-Zip und Vermont American. Die oft die selben Produkte haben. Ich befinde mich im Bereich Channel Marketing, das heißt ich muss mir mit meinen Kollegen neue Wege ausdenken um  – hauptsächlich – Bosch noch bekannter zu machen. Am Besten natürlich in Bereichen (Channels) die vorher noch nicht dazu gehört haben, was gar nicht so einfach ist. Über die einzelnen Projekte kann ich nicht wirklich was schreiben, aber meine Aufgabe ist bisher nur viel über die anderen Hersteller herauszufinden und zu sehen ob bestimmte Sachen überhaupt möglich sind. Zugegeben habe ich nicht wirklich die Expertise aber mit ein wenig gutem Menschenverstand kann man da auf jeden Fall seinen Senf dazugeben. Normalerweise sind auch alle froh über ein wenig Feedback.

Gefragt wurde ich um eben diesen Senf zum Beispiel bei der Neugestaltung der Bosch Accessories Internetseite. Die ist zwar neu, aber noch recht provisorisch. man hatte die Idee, da einen Blog daraus zu machen. Man wird sehen wohin sich das Ganze entwickelt, aber wer möchte kann sich das ja mal anschauen. Hier ist der Link –> JoeThePro

Hoffe, das reicht erstmals. Falls Fragen sind, einfach hier kommentieren oder mich sonst irgendwie kontaktieren. So Long…

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